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| ROUTEN - Lumbier und Arbaiun | |
| Ribera - Das Centrum - Östliches Centrum - Lumbier und Arbaiun - Roncal und Salazar - Roncesvalles/Irati - Die Atlantischen Pyrenäen - Aralar/Ulzama - Tierra Estella - Pamplona | |
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In der Schlucht von
Lumbier, genau wie in der Schlucht
von Arbaiun, spürt man die eigene Ohnmacht angesicht der Kräfte der Natur.
Beeindruckt betrachtet man diese Macht des Wassers und der Erosiion, die im
Laufe mehrerer Millionen Jahre tiefe Einschnitte in die Berge spülen
konnten, unzugängliche Landschaften mit vertikalen Felswänden, tiefen
Flussbetten, Felsen voller Risse und Höhlen, die zahlreichen Tieren,
insbesondere Vögeln Zuflucht bieten. Hier findet man vor allem Gänsegeier,
Bartgeier, Falken und Milane. So verwundert es nicht, dass die Schlucht von
Arbaiun zum Vogelschutzgebiet erklärt wurde. Wir verlassen Pamplona in Richtung Zaragoza-Madrid und
fahren dann auf der N-240 Richtung Jaca-Huesca. Hinter dem Loiti-Pass biegen
wir links auf die N150 ab, über die wir nach drei Kilometern den Abzweig
zur Schlucht vom Lumbier erreichen. |
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Um Arbaiun zu besuchen, folgen wir der Straße von
Lumbier (N178) bis Domeño, wo wir dann nach Usún abbiegen. An der Brücke
von Usún beginnt ein schmaler, 3 Kilometer langer Fußweg durch den Fels,
der einst Wasserkanal bis Lumbier war. Arbaiun ist ein 1.164 Hektar großes
Naturschutzgebiet.
Der Salazar fließt hier 6 schwindelerregende Kilometer durch eine 385 Meter
tiefe und durchschnittlich 550 Meter breite Schlucht mit einer eigenwilligen
Struktur. Während der obere Teil der Schlucht aus völlig vertikalen Wänden
aus hartem Kalkgestein besteht, ist sie im unteren Teil nicht mehr ganz so
wild und in dem weniger widerstandsfähigen und dauerhaften Kalk-Sand-Gestein
der Felsen zeichnen sich die Formen der Erosion ab. |
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