JAKOBSWEG


Etappe 3: Von Pamplona nach Puente la Reina
Bevor man Pamplona verlässt, um die dritte Etappe des Wegs zu beginnen, sollte man diese herrliche Stadt besichtigen, die während des Mittelalters große Bedeutung hatte; der herrliche gotische Dom aus dem 14. Jahrhundert mit einem der schönsten Spitzbogen-Kreuzgängen Europas war unter den mittelalterlichen Pilgern für die Mahlzeiten berühmt, die hier täglich ausgegeben wurden.

Sehenswert sind ebenfalls der Konvent von Santo Domingo (16. Jh.), mit Bildnissen und Reliefen aus dem Leben des Apostel Jakob sowie die gotischen Festungskirchen San Cernin (14. Jh.) und San Nicolás (13. Jh.).

Der dritte Abschnitt des Jakobswegs führt zunächst von Pamplona nach Cizur Menor, wo sich Ruinen eines ehemaligen Pilgerhospizes befinden und die Kirche Encomienda de San Juan de Jerusalén (12. Jh.) sowie die romanischen Gotteshäuser San Emeterio und San Celedonio besichtigt werden können. Weiter geht es dann über Zariegui, wo noch ein Stück des alten, gepflasterten Weges erhalten ist, der Richtung Perdón-Pass führt.

Die Route führt dann über Uterga und Muruzábal nach Obanos, wo sich die beiden aus  Somport und Roncesvalles kommenden Wege neben der Wallfahrtskirche San Salvador vereinigen. Schließlich erreicht man Puente la Reine, das Ende der dritten Etappe. Diese Ortschaft ist berühmt für seine Brücke, die die Königin von Navarra im 11. Jh. errichten ließ, um den Pilgern den Übergang über den Fluss zu erleichtern.

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